Kanu-Slalom: Weratschnig und Wolffhardt verpassen knapp Medaille im C1 WM-Finale

Am letzten Tag der Slalom-Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro (BRA) fand heute der Finalbewerb im Canadier-Einer der Damen statt. Nadine Weratschnig verpasste um nur 0,41 Sekunden mit dem 4. Rang knapp einen Podiumsplatz (+8,08 Sekunden). Viktoria Wolffhardt landete direkt hinter ihr, auf Platz 5 (+8,24 Sekunden). Gold holte die 3-fache Weltmeisterin Jessica Fox (AUS), die damit nach dieser Weltmeisterschaft als erfolgreichste Kanu-Slalom Einzelathletin aller Zeiten in die Geschichte eingeht. Silber sicherte sich die britische Ex- Weltmeisterin Mallory Franklin (+4,78 Sekunden), vor der Tschechin Teresa Fiserova (+7,67 Sekunden).

Am letzten Tag der Slalom-Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro (BRA) fand heute der Finalbewerb im Canadier-Einer der Damen statt. Nadine Weratschnig verpasste um nur 0,41 Sekunden mit dem 4. Rang knapp einen Podiumsplatz (+8,08 Sekunden). Viktoria Wolffhardt landete direkt hinter ihr, auf Platz 5 (+8,24 Sekunden). Gold holte die 3-fache Weltmeisterin Jessica Fox (AUS), die damit nach dieser Weltmeisterschaft als erfolgreichste Kanu-Slalom Einzelathletin aller Zeiten in die Geschichte eingeht. Silber sicherte sich die britische Ex- Weltmeisterin Mallory Franklin (+4,78 Sekunden), vor der Tschechin Teresa Fiserova (+7,67 Sekunden).

Den Anfang der heutigen Finalläufe im C1 machte Nadine Weratschnig als Zehntplatzierte aus dem gestrigen Semifinale. Die 20-jährige Kärntnerin fuhr eine aggressive Linie und verpasste mit 2 Strafsekunden und Platz 4 (+8,08 Sekunden) nur knapp eine Medaille. „Nachdem das ja mein erstes WM-Finale war, bin ich mit dem 4. Platz echt zufrieden. Natürlich ist es ein bisschen schade, dass ich den dritten Platz so knapp verpasst habe, mir haben ja nur 3 Zehntel gefehlt, aber alles in allem war das schon ein super Abschluss der Saison“, strahlte die amtierende U23-Weltmeisterin.

Teamkollegin Viktoria Wolffhardt startete ebenfalls gut ins Rennen und lag nach der zweiten Zwischenzeit sogar kurzzeitig in Führung. Doch trotz eines fehlerfreien Laufes blieben auf dem unteren Streckenabschnitt dann doch die nötigen 5 Zehntel-Sekunden liegen und die junge Tullnerin platzierte sich mit +8,24 Sekunden Rückstand auf Rang 5. „Es war sehr knapp an der Medaille vorbei und natürlich bin ich ein bisschen enttäuscht. Aber ich hatte eine unglaublich gute Saison, der Europameistertitel, der 3. Platz im Gesamtweltcup und jetzt fünftbeste Fahrerin der Welt, das kann sich schon sehen lassen“, so die Niederösterreicherin.

Cheftrainer Helmut Oblinger ist stolz auf das Abschneiden seines Teams bei der WM: „Natürlich ist es etwas bitter, weil ja gestern bei Conni (Kuhnle, Anm.) und auch heute bei Viki (Wolffhardt, Anm.) und Nadine (Weratschnig, Anm.) schon noch mehr drinnen gewesen wäre. Aber ich finde, das gesamte Abschneiden der österreichischen Mannschaft war sensationell. Drei Finalteilnahmen bei den Damen, dreimal unter den ersten 5, das ist schon ein sehr gutes Ergebnis. Schön finde ich auch, dass die Mädels ihre Konkurrenz auf dem Wasser austragen und sich da pushen und sich untereinander sehr gut verstehen.“

Die neue Weltmeisterin heißt, wie bereits im Kajak-Einer, Jessica Fox (AUS). Die 24-jährige Ausnahmekanutin kann nun bereits 6 Weltmeistertitel ihr Eigen nennen. Silber holte sich die Weltmeisterin aus dem Vorjahr, die Britin Mallory Franklin, mit einem Respektabstand von +4,78 Sekunden auf Fox. Die Tschechin Teresa Fiserova, die sich letztes Jahr noch Silber gesichert hatte, fuhr mit 7,67 Sekunden Rückstand auf den dritten Stockerlplatz.

***

TEAM AUSTRIA:

Damen (K1)

·     Corinna Kuhnle (1987, NÖ)

·     Viktoria Wolffhardt (1994, NÖ)

·     Antonia Oschmautz (2001, K)

Damen (C1)

·     Viktoria Wolffhardt (1994, NÖ)

·     Nadine Weratschnig (1998, K)

Herren (K1)

·     Felix Oschmautz (1999, K)

·     Mario Leitner (1997, K)

·     Matthias Weger (1996, T)

 

Maschkan & Kux Sports Consulting GmbH